Kleine Vorführung der 1. RHS

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Am Mittwoch, dem 28. Juli 2010, war es mal wieder soweit – Öffentlichkeitsarbeit war angesagt. Genauer: Eine Vorführung der Rettungshundestaffel auf dem Gelände des ehemaligen Seniorenwohnheims Lore-Lipschitz-Haus. Die meisten Mitglieder der Staffel sind im "normalen" Leben berufstätig, dennoch fanden sich an diesem Mittwochnachmittag Hundeführer und Hundeführerinnen mit ihren Vierbeinern im grünen Innenhof ein, um den zahlreichen interessierten Zuschauern zu zeigen, was alles zur Ausbildung eines Rettungshundes gehören kann. Die Zuschauer waren begeistert und bedankten sich bei den Hunden mit Würstchen und bei den Staffelmitgliedern mit selbstgebackenem Kuchen. Und die Hunde revanchierten sich mit einem lauten “Wau-wau-wau”!

Jonas im Grünen – oder: Wenn ein Berner anzeigt, bleibt kein Blümchen stehen…

Becky sucht die Sprossen mit den Pfoten – und Willi mit der Nase.

Für einen Hund in Balous Größe ist der Tunnel tatsächlich eng.

Finny auf der Wippe – und (noch) neben den Würstchen. Ein "Stern" der anderen Art: Distanzkontrolle in der Gruppe. Jovita beim freien Kriechen.

Yasha und Acky zeigen das Kriechen einmal anders.

Becky und Lily auf der leichten Schulter.

Wie viele Hunde passen auf einen Tisch? – Die Antwort ist ganz einfach: Immer noch einer mehr.

Louis' erster öffentlicher Auftritt – ein voller Erfolg.

Es ist Sommer – es ist heiß – wann wäre eine bessere Gelegenheit, statt schweißtreibendem Training mal über den Tellerrand zu schauen und sich andere Sparten der Arbeit mit dem Hund anzusehen? Das dachten sich auch zahlreiche vor allem jüngere Hundesportler und Hundesportlerinnen aus Ludwigsfelde. So ging es am 10. Juli am Nachmittag auf zum Gelände der 1. Rettungshundestaffel des ASB Berlin in Marienfelde, wo ein buntes Programm die Gäste erwartete.

 

Staffelleiter Detlef Kühn, im Berliner Hundesport aktuell als 1. Vorsitzender des LV Berlin-Brandenburg e. V. des DVG bekannt und nicht nur im Rettungshundewesen, sondern auch als Hundesportler und Richter in verschiedenen Sparten erfahren, begrüßte alle ganz herzlich und stellte dann verschiedene Facetten der Rettungshundearbeit vor. Neben Einblicken in die Trümmer- und Flächensuche stand Gerätearbeit auf dem Programm. Auch gab es einen kurzen Einblick in die 1. Hilfe und ein paar spektakuläre Einlagen, wie zum Beispiel der Transport eines Hundes per Leiter aufs Dach.

Zum Schluss der Veranstaltung musste natürlich noch ein Gruppenbild zur Erinnerung gemacht werden: Besucher und Gäste mit ihren Hunden bunt gemischt und alle zusammen. Ein gutes Beispiel für die Sozialverträglichkeit der Hunde.


Die beiden besten deutschen Rettungshundeteams in der Trümmersuche und das beste deutsche Team in der Flächensuche kommen in diesem Jahr vom Arbeiter-Samariter-Bund Berlin.

(Von links: Nadine, Saskia, Jane, Mirco, Katrin, Bernd, Nicole, Steffi, André. Für weitere Bilder und Impressionen die Namen anclicken!)

Vom 29. April bis zum 2. Mai 2010 fand in Hünxe am Niederrhein die 5. Offene Deutsche Meisterschaft für Rettungshunde des Verbands für das Deutsche Hundewesen (VDH) statt, die in diesem Jahr durch den Bundesverband Rettungshunde e. V. (BRH) ausgerichtet wurde. Mitorganisator war der Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e. V. Unter den gemeldeten 72 Teilnehmern aus acht verschiedenen Ländern war auch eine Mannschaft der 1. Rettungshundestaffel des ASB Berlin, die sich in den Sparten Trümmer und Fläche dem Richterurteil stellte, sowie eine Teilnehmerin des ASB Ruhr (RHS Hattingen), die in der Fläche antrat.

Obwohl nicht alle Teilnehmer in den erforderlichen drei Bereichen Nasenarbeit (Suche), Unterordnung und Gewandtheit (Gerätearbeit) die Mindestpunktzahlen erreichen konnten, kam mit Nicole Schulz die beste deutsche Teilnehmerin in Fläche und Trümmern vom ASB Berlin. Während sie in der Fläche mit Lotta hinter zwei Niederländerinnen auf dem dritten Platz das Podest erklimmen konnte, holte sie in den Trümmern mit Fiete vor zwei Schweizern sogar den Sieg und wurde damit Deutsche Meisterin 2010. Als weitere Starterin des ASB Berlin erreichte Katrin Rippmann mit Yasha den sechsten Rang in den Trümmern und damit unter den deutschen Startern den zweiten Platz.

Stürmische Siegerehrung

Alle Bilder mit der Aufschrift "www.hundesport-fotografie.de" unterliegen dem Urheberrecht unseres Lieblingsfotografen Andreé Flenner. Weitere seiner genialen Bilder findet Ihr hier.

Beide Teilnehmerinnen werden Anfang Juli bei den 16. Weltmeisterschaften der Rettungshunde der Internationalen Rettungshunde-Organisation (IRO) in Žatec (Tschechien) erneut den ASB Berlin vertreten.

Insgesamt war die Deutsche Meisterschaft ein anspruchsvoller Wettkampf, bei dem nur ein Drittel der Starter die Prüfung erfolgreich abschließen konnte. Die 1. RHS Berlin kann dennoch mit dem Ergebnis zufrieden sein, das sie nicht zuletzt der Arbeit und Unterstützung ihres Staffelleiters Detlef Kühn verdankt.